Johannes Schallhammer (* 08.12.1964) ist ein deutsch-österreichischer Architekt in Salzburg.
Johannes Schallhammer studierte 1985/1986 bis zum Vordiplom an der Technischen Universität Berlin und ab 1987 an der Technischen Universität München. Dort schloss er das Diplom in Architektur 1991 mit Auszeichnung ab. Während seiner Studienzeit in München absolvierte er ein zweijähriges Praktikum im Architekturbüro Henn & Henn. Hier war er für BMW auf der Baustelle des FIZ (Forschung- und Ingenieurzentrum) tätig.
Nach Abschluss des Studiums war er Mitorganisator und -kurator der Ausstellung „soft targets-visionen im raum“ der erfolgreichsten Ausstellung der städtischen Galerie „Lothringer13“ 1991. Mit der ersten virtuellen Kunstausstellung machte er international auf sich aufmerksam.
1992 fing er im Architekturbüro Herzog & de Meuron in Basel als Mitarbeiter an. Mitte 1994 wechselte er als wissenschaftlicher Assistent an den Städtebaulehrstuhl der ETH Zürich unter Leitung von Prof. Franz Oswald. Nach der Lehrtätigkeit bis 1995 war er darüber hinaus im Forschungsprojekt zur Nachhaltigkeit im Städtebau „SYNOIKOS“ bis 1998 tätig.
Von 1999 bis 2001 war Johannes Schallhammer Mitarbeiter und Gutachter der Stadtplanung des Magistrats der Stadt Salzburg. Hier war er Mitglied im Gutachtergremium für mittelgroße Projekte in der Stadt. Parallel war er in den Jahren 2000 und 2001 für den Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg in vorbereitender Funktion tätig.
Johannes Schallhammer ist ein erfahrener Wettbewerbsarchitekt mit einer Vielzahl an Preisen, sowie ein versierter Juror in Preisgerichten mit langer Erfahrung.
Seit 1999 in Salzburg niedergelassen, hat sich Johannes Schallhammer einen Namen in den Bereichen Projektentwicklung und Hochbau gemacht. Er ist mit langjähriger Erfahrung als Gutachter, Entwickler und Planer in den Bereichen städtebauliche Projektentwicklung, Entwurf und Ausführung von Hochbauprojekten tätig. Ausschreibungen und Verfahrensbetreuungen, auch im strengen Rahmen des Bundesvergabegesetzes 2018, sowie planungsrechtliche Expertisen sind eine Spezialität.
Unter anderen wurden ihm eine Anerkennung im Landesarchitekturpreis 2010 und ein 1. Preis im Landesarchitekturpreis Holzbau 2019 zuerkannt.
Im Bereich der Realisierung von Hochbauvorhaben reicht die Bandbreite von der Realisierung und Sanierung von Einfamilienhäusern bis hin zu städtebaulichen Großprojekten mit bis zu 50 Mio. Erstellungskosten.

